Kerstin Meincke, Petra Steinhardt (Hrsg.): Germaine Krull: CHIEN FOU, MACK Books London/Berlin 2025

Covergestaltung des Bandes Germaine Krull: CHIEN FOU

Paperback
Gestaltung: Helmut Völter
17 x 24 cm
320 Seiten mit 95 Abbildungen
ISBN 978-1-917651-21-9 [English]
ISBN 978-1-917651-22-6 [Francais]
ISBN 978-1-917651-23-3 [Deutsch]

Germaine Krull ist vor allem für ihre wegweisenden fotografischen Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre bekannt. Parallel dazu verfasste sie als Chronistin des 20. Jahrhunderts auch zahllose autobiografische und autofiktionale Texte, Reportagen, politische Berichte und literarische Erzählungen. Sie zeichnen nach, wie äußere Umstände – insbesondere der Zweite Weltkrieg – ihr Leben und Schaffen prägten und wie Krull schließlich eine bewusste Abkehr von Europa vollzog, um in Thailand und Indien neue Lebensmittelpunkte zu finden.

Die Ausstellung »Germaine Krull: CHIEN FOU« im Museum Folkwang setzte Texte und Fotografien erstmals in einen direkten Dialog und machte das Selbstverständnis und Selbstbewusstsein Germaine Krulls als Künstlerin, Denkerin und Frau sichtbar. In der gleichnamigen Publikation zur Ausstellung finden sich ausgewählte Texte von künstlerischen Manifesten über politische Essays bis hin zu autobiografischen Erinnerungen, flankiert von Fotografien Krulls sowie bislang öffentlich weitgehend unbeachteten Archivalien. Diese Sammlung beleuchtet nicht nur das fotografische Schaffen der Künstlerin neu, sondern stellt sie auch als einzigartige literarische Stimme vor.

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